Palladium, Pd

(palladium) nach der griechische Göttin "Pallas Athene".

Stoffsystem

Palladium ist ein seltenes, silberweißes Übergangsmetall der Platingruppe ähnelt im chemischen Verhalten sehr dem Platin. Es ist das reaktionsfreudigste Element der Platingruppe. 

Physikalische und chemische Eigenschaften

Aussehen  silberweiß Schmelzpunkt 1552 °C
Geruch Siedepunkt 3140 °C
Molmasse   Dichte  ( 20 ° C) 12,02 g/cm3
Zustand bei 20 ° C fest Löslichkeit in Wasser (20 ° C, 1 bar) unlöslich

Für weitere Stoffdaten siehe auch Übersicht der Elemente.

Herstellung und Anwendung

Heutzutage wird Palladium meist aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen. Mehr als 50% stammen aus russischer Förderung.

Feinverteilt ist Palladium ein guter Katalysator u.a. zur Beschleunigung der Dehydrierung. Weitere Anwendungen sind u.a.: Feinstfolien, Kontaktwerkstoffe für Kommunikationsanlagen, Zahnimplantate, Medizinische Instrumente.

Umwelteinfluss und Gesundheit

Palladiumemissionen spielen weniger im Wasser als vielmehr verkehrsbedingt in der Luft ein Rolle. Seit 2000 verdichtet sich die Annahme, dass emittierte Palladium-Partikel aus Automobilkatalysatoren eine höhere Wasserlöslichkeit und chemische Mobilität besitzen und demzufolge insgesamt höhere Konzentrationen an gelöstem Palladium in den Umweltmedien im Vergleich zu Platin zu erwarten sind.

Abwasserreinigung/Trinkwasseraufbereitung

Palladiums selbst gilt aufgrund der Unlöslichkeit als nicht wassergefährdend. Palladium(II)-chlorid wird  in die Wassergefährdungsklasse 2 eingestuft. Im Bereich der Membranverfahren wird Palladium u.a. zur Beschichtung von Membran genutzt.

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